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zwangloser Bände verschiedener Grösse und beschränkt in der Zahl der Abzüge, von denen jeder ein in sich geschlossenes Ganze bildet, erscheinen lassen. Also dass in einem Band der Davenantscandal, im andern das Globetheater, im dritten das Rehdiebstahlabenteuer, in einem weiteren des Dichters letzte Krankheit u. s. w. behandelt werden wird. In bestimmten Zwischenräumen werden diese Bände in London öffentlich versteigert werden; der Käufer kann also bei seinem Buchhändler sogar einen einzelnen Band, der wie oben bemerkt, in jedem Falle eine gesonderte Veröffentlichung bildet, bestellen.

VIII. Entstehungszeit von Shakespeare's 55. Sonnett.

(Athenaeum. 11. Sept. 1880.)
Die ersten Verse dieses Sonnets vergleicht Malone mit dem

Anfang der allbekannten Ode von Horaz, 'Exegi monumentum etc. (III. 30). Die Aehnlichkeit ist nicht nur im Gedanken, sondern zum Theil auch in der Sprache vorhanden. Jedoch ist, so viel ich weiß, nicht nachgewiesen, daß Shakespeare mit den Werken von Horaz bekannt war, trotzdem gebe ich zu, daß die Entgegnung, er habe dieses einzelne Gedicht gekannt, berechtigt ist und kann ich diesen Einwand auch abgesehen von folgenden Gründen gelten lassen.

In seiner Palladis Tamia, Wiťs Treasury', herausgegeben im Jahre 1598, sagt Francis Meres mit anderen Lobsprüchen auf Shakespeare folgendes: 'Wie Ovid von seinen Werken spricht:

Iamque opus exegi, quod nec Iovis ira, nec ignis,

Nec poterit ferrum, nec edax abolere vetustas.
Und Horaz von den seinen:

Exegi monumentum aere perennius,
Regalique situ pyramidum altius;
Quod non imber edax, non Aquilo impotens
Possit diruere, aut innumerabilis

Annorum series et fuga temporum: so erkläre ich, daß jedes einzelne Werk Sir Philip Sidney's, Spencer's, Daniel's, Drayton's, Shakespeare's und Warner's:

Non Iovis ira, imbres, Mars, ferrum, flamma, senectus,

Hoc opus unda, lues, turbo, venena ruent. Et quanquam ad pulcherrimum hoc opus evertendum tres illi Dii conspirabunt, Cronus, Vulcanus, et pater ipse gentis;

Non tamen annorum series, non flamma, nec ensis,

Aeternum potuit hoc abolere decus. Fol. 282, 283. Meine Ansicht ist, daß Shakespeare's Citat oder Anspielung nicht aus Horaz direct, sondern aus dieser Stelle von Meres genommen ist;, es ist als sicher anzunehmen, daß das Zugeständniß der Unsterblichkeit, welches ihm und anderen berühmten Zeitgenossen hier gemacht wird, mehr oder weniger des Dichters Aufmerksamkeit erregt hat. Der Schluß, daß er auf die Stelle aus Horaz, nachdem er Meres' Buch gelesen, anspielt, scheint nicht zu gewagt; außerdem ist es merkwürdig, daß in dem Sonnett einige Dinge vorkommen, die nicht mit dem Vers von Horaz, sondern mit dem von Ovid und dem lateinischen Appendix, welchen Meres zufügt, übereinstimmen. Ovid und nicht Horaz spricht von der zerstörenden Wirkung des Feuers und des Schwertes, ‘Nec ignis, nec poterit ferrum'; wenn also Shakespeare auf beide anspielt, so spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, daß er sie aus Meres' Citaten und nicht den Werken selbst entnommen hat. Die Hauptaufmerksamkeit möchte ich aber auf den siebenten Vers des Sonnets lenken:

Nor Mars his sword, nor war's quick fire shall burn', hier, scheint mir, ist der Ursprung in Meres 'Non mars, ferrum zu suchen. Diese Annahme wird bestärkt durch das Mißverhältniß in Shakespeare's Vers, das Verbum 'shall burn' paßt nur auf ‘war's quick fire' und nicht auf das vorhergehende ‘Mars his sword'. Ich meine, man kann diese Widersinnigkeit leicht erklären, wenn die Worte: 'Mars', 'sword' und 'fire' oder was dafür steht, sämmtlich von Meres entliehen sind. Die Elemente dieses Verses finden sich im Zusammenhang sonst nicht bei Shakespeare, auch erwähnt er an keiner anderen Stelle das Schwert des Mars.

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Ich darf hinzufügen, daß der Ausdruck all oblivious enmity (Malone macht daraus alloblivious enmity') seine Erklärung in den verschiedenartigen Einflüssen, welche von Meres als Vergessenheit bewirkend genannt werden, findet; vielleicht soll auch das Wort "enmity' die feindliche Verschwörung der drei Gottheiten ausdrücken.

Bringt man die Anspielung auf Horaz und die Correspondenz mit Meres in Zusammenhang, so kann kaum bezweifelt werden, daß das 55. Sonnett nach der Herausgabe der «Palladis Tamia' im Jahr 1598 entstanden ist. Wir sind daher zu dem Schluß berechtigt, daß die Kritiker irren, welche, weil in diesem selben Meres’schen Buch von den “sugred Sonnets among his private friends' gesprochen wird, meinen, diese hätten damals schon (1598) vollständig im Manuscript existirt, obgleich sie erst 1609 gesammelt und gedruckt worden sind. Die Entstehungszeit des 55. Sonnetts meine ich annähernd in die Zeit um 1599 setzen zu können. Freilich um dieses Datum zu rechtfertigen, wäre es erforderlich, das 144. Sonnett aus The Passionate Pilgrim und den dreijährigen Zwischenraum, der im 104. erwähnt wird, zu berücksichtigen.

Tom TYLER.

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IX. Ein Portrait von Shakespeare.

(The Birmingham Daily Globe, 21. IX. 80.) Vielleicht ist es für Shakesperianer interessant, durch Wiederabdruck einige Bemerkungen von Mr. John Rabone aus Birmingham über Portraits des Dramatikers kennen zu lernen; er machte sie bei einem Banket, das in Stratford-on-Avon zur Zeit des Ausflugs des Birminghamer Preß-Clubs stattfand. Mr. Rabone zeigte ein ihm gehöriges Portrait vor, welches von einem Bild, das sich jetzt in Shakespeare's Geburtshaus befindet, copirt wurde, ehe dieses restaurirt' war.

Zuerst erwähnte Mr. Rabone das unter dem Namen 'Chandos' bekannte Bildniß, von dem es heißt, es sei von Richard Burbage, dem Schauspieler, nach dem Leben für John Taylor, der es durch letztwillige Verfügung Sir William Davenant hinterließ, gemalt worden. Nach dessen Tode kaufte der Schauspieler Betterton es für 40 Guineen, dann erbten es nacheinander eine Reihe wohlbekannter Persönlichkeiten, bis es endlich in den Besitz des Herzogs von Chandos überging, dem Vater von Anna Elisa, Herzogin von Buckingham. Earl of Ellesmere erstand es 1848 bei dem Verkauf der Gemälde des Herzogs von Buckingham zu Stowe für 355 Guineen; er schenkte es dann der NationalPortrait-Gallerie, dort befindet es sich noch. Das Chandosportrait wurde stets von den vielen existirenden Bildern Shakespeare's, die unter sich alle wesentlich verschieden sind und doch ein gewisses Etwas gemein haben, für das zuverlässigste, weil es unzweifelhaft nach dem Leben gemalt ist, gehalten und häufiger als irgend ein anderes in jeder erdenklichen Form copirt. Vor etwa zwanzig Jahren jedoch wurde diesem Vorrang infolge eines fast zufälligen Ereignisses Eintrag gethan, welchem das jetzt im Geburtshaus befindliche unter dem Namen Stratfordportrait bekannte Bild seine Entdeckung verdankt. Damals forderte die Corporation von Stratford Mr. Simon Collins, einen bekannten Gemälderestaurirer, auf, nach Stratford zu kommen, um die in der Guildhall sich in ihrem Besitz befindlichen Bilder zu reinigen und zu restauriren. Er führte diese Arbeit so gut aus, daß man ihm mehr zu thun gab. Die einige Jahre nach des Dichters Tode in der Kirche aufgestellte Büste war ursprünglich dem Gebrauch der Zeit entsprechend colorirt gewesen; 1793 wurde sie jedoch auf Wunsch Malone's während seines Besuches in Stratford von einem gewöhnlichen Anstreicher mit anderen Monumenten zusammen, weiß angestrichen: ‘um dem Zeitgeschmack zu entsprechen'. Man beschloß nun der Büste ihr ursprüngliches Aussehen wieder zu geben und betraute Mr. Collins mit der Aufgabe, die durch Malone veranlaßte Entstellung zu entfernen. Nachdem der weiße Anstrich abgehoben war, kamen die ursprünglichen Farben zum Vorschein und es bedurfte nur geringer Reparatur, um ihnen die einstige Frische wieder zu geben. Nachdem dies geschehen, forderte der verstorbene Mr. William Oakes Hunt, Beigeordneter von Stratford, Mr. Collins

auf, einige ihm zugehörige Bilder zu reinigen. Verkramt in einem der oberen Stockwerke in Mr. Hunt's Hause, fand man eine alte, vielfach beschädigte und etwas zerrissene Farbenskizze; man unterschied mühsam das hingeworfene, roh gemalte Bild eines Mannes mit_langem Vollbart. Die Züge waren fast ganz durch Haare verdeckt und das Bild vielfach entstellt. Mr. Hunt erinnerte sich, daß dasselbe, so lange er denken könne und sicher auch früher, im Besitz seiner Familie gewesen; man habe es aber so gering geschätzt, daß es in Mr. Hunt's Jugend ihm und seinen Spielgefährten zur Zielscheibe beim Bogenschießen gedient. Mr. Collins sah die Spuren davon, die rohe Malerei und andere Gründe führten ihn auf die Vermuthung, daß ein anderes möglicherweise werthvolleres Bild darunter verborgen sei. Zuvörderst begann er, mit des Besitzers Erlaubniß, das Gesicht zu reinigen, der unordentliche Backenbart verschwand augenblicklich vor seinem Auflösungsmittel. Nun bearbeitete er einen schmalen Streifen der Leinwand quer über der Brust und war auf's höchste überrascht, als sich schwarze und scharlachrothe Streifen zeigten, die genau dem eben aufgedeckten Monument in der Kirche glichen; (der Anzug desselben besteht aus einem rothen Wamms, darüber ein weiter, schwarzer Mantel ohne Aermel). Es gewann den Anschein, als weise die Gleichartigkeit der Bekleidung mit der Büste auf ein Portrait Shakespeare's hin; das Reinigen wurde in Gegenwart vieler Bürger von Stratford, die die Arbeit beobachteten, fortgesetzt; nachdem die überflüssige Farbenschicht entfernt und das Originalgemälde sichtbar geworden, fand sich, daß die Aehnlichkeit mit der Büste sogar bis zu den kleinsten Falten unverkennbar war. Mr. Collins nahm das Bild auf Mr. Hunt's Kosten mit nach London, um es dort vollständig zu ‘restauriren'. Als dies geschehen und es zurückgeschickt worden war, wurde es bei irgend einer Gelegenheit, ich glaube 1861, im Theater neben einem ebenso colorirten Modell der Büste in seiner ursprünglichen Gestalt ausgestellt. Man ersuchte die Mitglieder der Birmingham Archaeological Society, die beiden Werke zu besehen, sie kamen und es entstand lebhafte Für- und Widerrede über die Frage, ob die Büste nach dem Bild, oder das Bild nach der Büste gemacht sei; ein Zusammenhang zwischen beiden wurde von allen Seiten als feststehend angenommen, aber welches das frühere sei ließ sich mit Gewißheit nicht nachweisen. Mr. Collins, der gegenwärtig war, wurde über das Gemälde befragt, er erwiderte, er habe nicht die Absicht zu verrathen, welche Mittel er angewendet, er könne nur sagen, daß er kein Mittel seiner Kunst unversucht gelassen, um das Gemälde so vollendet und dem Original ähnlich wie möglich zu machen; wie weit ihm dies gelungen, zeige das Resultat, das sie vor sich sähen. Das Bild sei sehr zerstört gewesen und er habe alles gethan, um es wieder herzustellen. Man behauptete, das Gemälde sei von Mr. Hunt's Großvater aller Wahrscheinlichkeit nach bei einer Auction in Clopton House mit anderen Sachen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gekauft worden. Viele verschiedene Ansichten wurden laut, eins stand bei der genauen Aehnlichkeit mit der Büste, die hauptsächlich bei der Gewandung bis zur Durchführung der geringsten Details im Faltenwurf ging, fest, entweder war diese eine Copie des Gemäldes oder jenes nach der Büste angefertigt worden. Man behauptete, das Gemälde habe kleine lebenswahre Züge, die der Büste durchaus fehlten und daß darum das Bild nach dem Leben und die Büste eine Copie desselben sei. In der Presse war die Meinung mehr gegen als für die Originalität des Bildes; man hielt es für ein Ueberbleibsel vom Jubiläum des Jahres 1769, welches wahrscheinlich später Spaßes halber überschmiert worden sei. Auf der andern Seite ist zu beachten, daß es wirklich ein lebendiges Portrait ist und vielleicht um seiner Erhaltung willen zu Zeiten der Puritaner, als “Spielleute' in üblem Geruch standen, übermalt wurde. Mr. J. O. Halliwell (Halliwell Phillips) sagt darüber: És unterliegt keinem Zweifel, daß die Büste Copie des Gemäldes, oder das Bild Copie der Büste ist; freilich kann ich, nachdem ich das Bild gesehen, nicht länger annehmen, daß die erste Vermuthung jemals Gewißheit werde; ich glaube die Unwahrscheinlichkeit wird Jedem beim Anblick des Bildes einleuchtend, hätte es selbst das nothwendige Alter. Für mich unterliegt es kaum einem Zweifel, daß dieses Bild nach der Büste, frühestens in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts copirt worden; noch wahrscheinlicher ist die Annahme Mr. Hepworth Dixon's, der es zur Zeit des Jubiläums entstehen läßt. Das Athenaeum meint, 'das Gemälde sei der Büste in der Trinity-Kirche sehr ähnlich, schlecht gezeichnet und in der Weise colorirt wie die Büste, als sie von Malone gefunden worden. Von den Zügen spricht es folgendermaßen: dieser hölzerne Kopf, diese stieren Augen und diese geschnitzten Locken', weiter 'das Bild hat gar keinen Werth nicht einmal den des Alters; es ist eine moderne Sudelei, wahrscheinlich war es ein Wirthsschild, ein “Shakespeare's Kopf, es mag aber auch zu irgend einem mit dem Jubiläum zusammenhängenden Zweck verfertigt sein! – Ein Kritiker aus Birmingham vertritt die andere Seite: 'Ein ungewöhnlich gut ausgeführtes Gemälde! eine Idealisirung der wohlbekannten Büste! Hätten wir das Geschick und wäre uns der Auftrag geworden, unser Shakespeare-Ideal nach dem geringen vorhandenen Material zu malen, solch ein Gesicht, solch' eine Gestalt hätten wir gewählt. Die edle Stirn, das tiefe, klare, durchdringende Auge, die schöngeschnittene Nase, der süße, ausdrucksvolle Mund, die wohlgebildete männliche Gestalt, der ruhige, liebenswürdige Ausdruck nicht ausschließlich praktisch, nicht nur poetisch, sondern eine eigenthümliche Vereinigung intelligenter Kraft, gesunden Sinnes und Weltklugheit erscheinen hier vor uns. Nach sorgsamster Prüfung erklärten zwei höchst competente Kenner in unserer Gegenwart, es sei ihrer Ueberzeugung nach gewiß, daß das Bild nach dem lebenden Original und nicht nach der Büste gemalt sei. Dies einige Beispiele der vor zwanzig Jahren über das Gemälde gefällten Urtheile. Die Gelehrten stritten, aber trotzdem wurden Mr. Hunt 3000 £ dafür geboten, er lehnte ab, weil er es großherziger Weise vorzog, das Bild dem GeburtshausComité zu überweisen, damit es in Shakespeare's Hause aufbewahrt werde und dort den Besuchern Stratford's ein neuer Anziehungspunkt sei.'

* Als die Gesellschaft später das Geburtshaus aufsuchte, zeigte Mr. Rabone ihnen eine Photographie, die gemacht worden, ehe das Gemälde durch Mr. Collins von der unnützen modernen Farbe gesäubert und restaurirt war. Durch Vergleichung dieser Nachbildung mit dem Gemälde in der Sammlung bewies er, wie von einem Theil der ursprünglichen Zeichnung bei der ‘Restauration' abgewichen sei, vor allem gab die senkrechte Richtung der Figur durch den scheinbar zurückgeworfenen Kopf dem Stratford-Portrait ein munteres Ansehen, den man in der Photographie nicht findet. Das Portrait habe er mit großer Mühe und beträcht

chen Kosten streng nach der ersten Photographie, natürlich in der ursprünglichen Größe malen lassen.

X. Breslauer Stadtbibliothek. In der Breslauer Stadtbibliothek befinden sich folgende Werke, welche für uns von Interesse sein können:

Euphues. London 1605. Printed for William Leake.
Rosalynd. Euphues' golden legacie. London 1604. Imp. by J. R. for N. Lyng.
Menaphon. Camillaes alarum to slumbring Euphues. (Greene's Arcadia.)

London printed by James Robert for Nichol. Ling. 1605.
Hamlet. 1605. Printed by J. R. for N. L.
Lylie Euphues anatomy of wit. London by J. Robert for Gabriel Cawood.

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XI. Shakespeare-Auction. In der im Juni 1880 stattgehabten Auction der Dunn-Gardnerschen Bibliothek sind folgende Preise gezahlt worden: Shakespeare. 1. Fol. Titel Facsimile. Ben Jonson's Verse fehlen 75 € St.

sh. 2.

37 4.

32 Henry V. 1608. 30 Guineas. Lear. 1655.

7

5 King John. 1622. 10

Othello. 1630.

15 10 Love's Lobour's lost.

Taming of the Shrew. 1631. 14 10
Sir John Oldcastle. 1600. 6 15
Yorkshire Tragedy. 1619. 11
Two noble kinsmen. 1634. 13

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72

1631..

XII. Die Perioden in Shakespeare's dichterischer Entwicklung.

Dr. B. T. Sträter hat im Herrig'schen Archive unter obigem Titel eine Abhandlung veröffentlicht, welche später vielleicht Gegenstand genauerer Prüfung sein wird. Vorläufig bieten wir unseren Lesern ein Bild des practischen Resultates der Sträter'schen Forschung. Der Verfasser war so freundlich, auf unsern Wunsch die nachfolgende Uebersicht zusammen zu stellen:

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1588, 1609. (?)

1564-1589.

1580

1588–90.

1588–90. 1589–91.

2) 1608. 3) vor 1591.

4) 1591. 5) 1591.

1592.

bis

1) Venus und Adonis ('first heir of

my invention)
2) Pericles, Prince of Tyrus
3) Titus Andronicus
4) Comedy of Errors) (?)
5) Heinrich VI., 1. Part.

2. Part.
3. Part.

Naturalistisch-antikisirender Styl der ersten

Jugendzeit.

1591.

1589.

1592–94.

1590-91.

1584–93. (?)

1586–89.

1589–93.

vor 1592.

1592-94.

1591-92.

}

vor 1592.(?)

1593.

1) Von der 'Comedy of Errors: bemerke ich ausdrücklich, daß es zweifelhaft erscheint, ob sie (nach Elze und Richard Simpson) 1585-89, oder in die zweite Periode 1590-91 zu setzen ist.

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