Die Erfindung des jüdischen Volkes: Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand

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Ullstein Taschenbuch Verlag, 2011 - 505 стор.
Rezension der Ausgabe Propyläen, 2010: "Der 1946 als Kind polnischer Juden geborene Autor unterrichtet Geschichte an der Universität Tel Aviv. Sein umstrittenes Buch erschien 2008 und stand monatelang auf der israelischen Bestsellerliste. Seine Thesen verneinen so gut wie alles, worauf die Unabhängigkeitserklärung Israels von 1948 gründet: Es gibt kein jüdisches Volk, es fand 70 n.Chr. keine Vertreibung durch die Römer statt, jüdische Gemeinden am Mittelmeer oder in Osteuropa sind überwiegend durch Mission oder Konversion entstanden, die Palästinenser von heute sind eher die Nachkommen der Israeliten als die jüdischen Einwanderer. Dem Vorwurf, er entziehe damit Israel das Existenzrecht und es gehe ihm nicht um historische Wahrheit, sondern vor allem um politische Ziele, widerspricht der Autor heftig. Er ist allerdings der Auffassung, dass die Definition Israels als "jüdischer Staat" ein Viertel der Israelis zu Bürgern 2. Klasse mache. Das Buch ist eine wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung (50 Seiten Anmerkungen) mit dem israelischen Gründungsmythos und seinen innenpolititischen Auswirkungen. Vorkenntnisse erforderlich. (3) " (Herbert Lindenlaub)

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